15. April 2011

Juwelen aus dem Virgin-Archiv:Die Serie "Virgin de Virgin" mit fünf neuen Folgen

Nicht nur wegen der aktuellen Erfolgs-Alben mit Künstlern wie Christina Pluhar, Philippe Jaroussky oder den Brüdern Capuçon gehört das Label Virgin Classics zu den interessantesten auf dem aktuellen Klassik-Markt. Auch der Backkatalog gilt als wahre Schatztruhe an herausragenden Aufnahmen. Die Doppel-CD-Serie Virgin de Virgin hebt diese Juwelen reihenweise. Die fünf Neuzugänge spannen einen Bogen von klassischer Sinfonik bis zur Moderne.
Zwei Klavieraufnahmen sorgen für einen romantisch-pianistischen Schwerpunkt: François-René Duchâble, einer der profiliertesten Pianisten unserer Zeit, schuf bei Virgin mit seinen Paraphrasen und anderen Werken des 2010-Jubilars Franz Liszt eine hochkarätige Einspielung, die nach wie vor Referenzstatus besitzt. Sie wird flankiert von Dmitri Alexeevs Rachmaninoff-Préludes, den Morceaux de fantaisie und den Moments musicaux. Neben großen Mozart-Sinfonien (unter anderem Haffner, Linzer, Jupiter) mit dem Scottish Chamber Orchestra unter Jukka-Pekka Saraste und den Brahms-Sonaten für Violine und Violoncello mit Jaime Laredo, Leonard Rose und dem Pianisten Jean-Bernard Pommier bietet die Serie mit Werken von Elliott Carter eine Repertoire-Rarität. Der amerikanische Komponist (geb. 1908) gehört zu den großen Persönlichkeiten im Musikleben des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Einspielung seines Concerto for Orchestra und der 3 Occasions mit der London Sinfonietta und der Chamber Music Society of Lincoln Center unter Oliver Knussen gelten als herausragende Würdigung seines Schaffens.