21. April 2010

Händel, Schumann und sinfonische Entdeckungen: VIRGIN DE VIRGIN mit Neuheiten

Alexandre Tharaud, Christina Pluhar, Philippe Jaroussky oder die Brüder Capuçon: Das Label Virgin Classics gehört angesichts solch aktueller Künstler sicherlich zu den profiliertesten auf dem Markt. Das war auch schon früher so, und deswegen stellt das Archiv dieses Labels eine wahre Schatztruhe an berühmten Aufnahmen dar. Die Serie VIRGIN DE VIRGIN, die jetzt um fünf Neuzugänge wächst, macht diese Preziosen auf Doppel-CDs wieder zugänglich. Im aktuellen Programm: Gregorianische Gesänge, eine Aufnahme von Händels Alexander-Fest, Klaviermusik von Schumann sowie sinfonische Raritäten von Otto Nicolai, Gustav Mahler und Joseph Suk.
Jean-Bernard Pommiers Einspielungen von Schumanns Kinderszenen, den Abegg-Variationen und den Papillons sind VIRGIN DE VIRGINs Beitrag zum Schumann-Jahr — und ein Angebot, die französische Interpretationsweise dieser Musik wiederzuentdecken. Virgin Classics gilt als eines der ersten Labels mit dem Schwerpunkt »Alte Musik«. Wunderbare Beispiele dafür sind die Gregorianischen Gesänge mit der Schola Cantorum Coloniensis und Philip Ledgers Einspielung von Händels festlichem Oratorium Das Alexanderfest. Sinfonien von Otto Nicolai und Josef Suk mit den Bamberger Symphonikern unter Karl Anton Rickenbacher und. dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra unter Libor Pesek gehören noch immer zum unbedingt entdeckenswerten romantischen Repertoire.