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23. April 2009
Virgin Classics-Schätze als Doppel-CDs: Neues in der Serie VIRGIN DE VIRGIN
Ein großes Schallplattenlabel wie Virgin Classics ist nicht nur Garant für qualitativ hochwertige Aufnahmen. Es ist auch eine Art Schatztruhe, die so manche verborgene Kostbarkeit enthält: Vergriffene, über längere Zeit nicht mehr erhältliche Einspielungen, um die sich in der Zwischenzeit wahre Mythen ranken. Zum Glück hat Virgin Classics eine eigene Reihe für die Wiederveröffentlichung solcher Juwelen gegründet: VIRGIN DE VIRGIN bietet lange vermisste Archiv-Kostbarkeiten im Budget-Segment und in DDD-Qualität. Die Serie wächst nun um fünf neue Titel.
Eine richtige kleine Werkedition steht im Mittelpunkt der Neuzugänge: Christoph von Eschenbachs Einspielung der vier Sinfonien von Johannes Brahms mit dem Houston Symphony Orchestra — einst ein Geheimtipp für Freunde der deutschen Romantik, die ja bekanntlich auch in den USA viele Fans besitzt. Auch die Tschaikowsky-Sinfonien Nr. 5 und 6 unter Andrew Litton sind solche Höhepunkte des großen Orchesterrepertoires. Einer der populärsten Komponisten der Moderne ist der Engländer John Tavener. Inspiriert von religiösen Themen, erreicht er mit seinem spirituellen Stil viele Musikhörer abseits der gängigen Avantgarde. Das gilt auch für das Ensemble Artango, das zu den Begründern der seit Jahren anhaltenden neuen Tango-Popularität zählt: In der Tradition des Tango Nuevo von Astor Piazzolla spielt Artango Eigenkompositionen zwischen argentinischem Flair und moderner Klassik — und wurde so zu einer der erfolgreichsten Formationen im Crossover-Bereich.