20. September 2009
Verdis »beste Oper« mit Rolando Villazón: Das Requiem in Starbesetzung

Rolando Villazón, Anja Harteros, Sonia Ganassi und René Pape - schon die Solistenbesetzung bildet ein vokales Spitzenensemble: Unter der Stabführung von Antonio Pappano, dem wohl größten Opernmaestro unserer Zeit, spielen und singen Orchester und Chor der römischen Accademia di Santa Cecilia — eine wahre Institution, wenn es um italienische Musik geht.
Mehr zu Verdis Requiem, der "Oper im Kirchengewande", erfahren Sie in unserem aktuellen EMI Classics-Podcast Klassik-Podcast - Episode 34
Und hier können Sie sich einen ersten Höreindruck von dieser fulminanten Neueinspielung verschaffen: Minisite PappanoVerdi.com
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Und hier können Sie sich einen ersten Höreindruck von dieser fulminanten Neueinspielung verschaffen: Minisite PappanoVerdi.com
Der Dirigent Hans von Bülow nannte Verdis Requiem eine »Oper im Kirchengewand«; viele halten die gewaltige Totenmesse sogar für Verdis »beste Oper«. Obwohl eindeutig eine Kirchenkomposition, durchwehen das Werk immense Dramatik und tiefe Emotionen, wie sie nur ein Italiener In Musik verwandeln konnte. Nur beste Opernstimmen, ein mit musikdramatischen Werken vertrautes Orchester sowie ein Spitzenchor können Verdis groß angelegtem Requiem gerecht werden.
Giuseppe Verdi vollendete sein Requiem 1873 als Totenmesse zum Gedenken des kurz zuvor verstorbenen Dichters Alessandro Manzoni. Der international gefeierte Komponist legte in seine Partitur ein ganzes Drama großer Emotionen von Trauer bis Tröstung, von Verzweiflung bis Hoffnung. »Die Beziehung der Italiener zur Religion ist geradezu explosiv, temperamentvoll", so Dirigent Pappano über das Werk, und genau diese Haltung macht das Requiem so einzigartig. Der Neueinspielung gingen gefeierte Aufführungen voraus: »Eine unvergessliche emotionale Reise«, bekannte die Kritikerin des römischen Corriere della Sera.
