09. November 2011

Tänzerisches von Chopin bis Lanchbery: Neue Folgen der BALLETT-EDITION

Der Kino-Hit "Black Swan" mag ja seinen Teil dazu beigetragen haben, dass die Faszination für das klassische Ballett gewachsen ist. Allerdings war diese, mit besonders starken Emotionen verbundene Klassik-Sparte schon immer Gegenstand ganz großer Bewunderung.
Hier erzählen die berühmten Komponisten Opern ohne Gesang, sie verbinden schillernde Orchesterfarben mit der Kraft energischer Rhythmen. Der Erfolg der BALLETT-EDITION mit großen Einspielungen aus den EMI Classics-Archiven spricht für sich. Jetzt wächst die Reihe um sieben weitere Doppel-CDs. Jedes Land hat eine eigene Ballett-Tradition, und so sind die Zusammenstellungen nicht nur bestimmten Komponisten, sondern auch Ländern gewidmet: Russland ist mit Rimsky-Korsakoff, Katchaturian (Gayaneh mit dem berühmten Säbeltanz) Glasunow und Strawinsky dabei. Auch England besitzt bedeutende Ballettkomponisten wie Arthur Sullivan oder William Walton. Eine eigene Doppel-CD ist gar für Werke des erst 2003 verstorbenen John Lanchbery reserviert, eine andere Benjamin Britten und seinem ungarischen Kollegen Béla Bartók. Auch Chopin hat Ballettgeschichte geschrieben, denn seine Mazurken, Walzer und Nocturnes fanden in Orchesterbearbeitungen ihren Weg auf die Tanzbühnen. Besonders entdeckenswert sind auch die Romantischen Ballette mit Musik von Mendelssohn, Bellini und Satie — also Meistern, die man kaum diesem Genre zugeordnet hätte und hier von einer ganz anderen Seite erlebt!